Lockenstab und Glätteisen – im Nu ein anderer Look

Ein Lockenstab ist perfekt dafür, vor einem Event sein Styling in relativ kurzer Zeit komplett zu verändern, ohne die Haare zu waschen, auf Wickler zu drehen und aufwendig trocknen zu müssen. Lockenstäbe arbeiten mit Dampf oder Wärme, sind aus Metall oder Keramik und je nachdem, wie du ihren Durchmesser wählst, kannst du damit große Locken oder kleine Kringel erzeugen. Es gibt große Unterschiede bei Lockenstäben. Daher sollte man sich vor dem Kauf ausführliche Lockenstab Tests ansehen. Anders als bei Wicklern muss dein Haar bei der Anwendung eines Lockenstabes restlos trocken sein. Da deine Haare bei der Anwendung in engsten Kontakt mit Hitze kommen, ist es besonders wichtig, das du ein Haarstylingprodukt mit Hitzeschutz verwendest. Das sprühst du vor der Verwendung des Lockenstabes auf, so dass dein Haar vor Austrocknen und Haarbruch geschützt ist. Falls du nicht so geübt sein solltest, teilst du die Strähnen alle am besten schon vor dem Aufheizen des Lockenstabes ab, so kannst du sie schnell „verarbeiten“.

Die Strähnen solltest du nicht zu dick wählen, damit sich die Locken nicht zu schnell aushängen. Du wickelst dann die erste Strähne um den aufgeheizten Stab, hältst sie kurz fest und lässt sie hinunterfallen. Oder du ziehst die Strähne noch aufgerollt vom Stab und steckst sie zum Auskühlen am Kopf fest – auf diese Weise sind die Locken später haltbarer. Wenn du die festgesteckten Ringelsträhnen vor dem Lösen noch mit Spray fixierst, kannst du ein optimales Ergebnis erzielen.

Lockenstab von Babyliss

Ein Glätteisen arbeitet mit dem selben Prinzip der Erwärmung, nur rollst du die einzelnen Strähnen nicht auf sondern „bügelst“ sie quasi glatt.

Beide Instrumente sind perfekt für eine spontane Veränderung des Looks.

Extensions – mehr Länge und mehr Fülle

Wer kennt das nicht: Man kann es kaum abwarten, dass die Haare wieder eine bestimmte Länge erreicht haben, oder man hätte gern mehr Fülle auf dem Kopf. In einer solchen Situation habe ich mich für Extensions entschieden.

Hier kannst du zwischen verschiedenen Haarqualitäten und -längen wählen. Wichtig ist vor allem, dass die Farbe und die Struktur deinem Haar entspricht, damit das Resultat möglichst natürlich wirkt. Die Strähnen der Extensions enden in einem kleinen Keratinplättchen, welches mittels einer speziellen Wärmezange mit deinem Eigenhaar am Ansatz „verschweißt“ wird (Bonding). Das eigene Haar nimmt dadurch keinen Schaden, da das Keratin durch spezielle Lösungsmittel wieder aufgelöst werden kann, so dass die Strähnen jederzeit entfernt werden können.

Extension verleihen Ausdruck

Ein anderes Verfahren arbeitet mit Strähnen, die am Ende mit Klebestreifen arbeiten (Tapes), die ebenfalls dauerhaft im Haar halten. Wichtig ist, dass man mit Bondings und Tapes genug Abstand von Scheitel, Gesichtshaaransatz und Nacken einhält, damit die Ansatzstellen nicht etwa durch eine Hochsteckfrisur sichtbar werden.

Falls dir das alles zu viel Aufwand ist, kannst du auf sogenannte Clip-In-Extensions zurückgreifen, die ich selbst auch sehr gern verwende. Dabei endet jede Strähne in einer flachen Haarspange und du kannst selbst passend zu deinem Stylingwunsch immer wieder neu entscheiden, wo du die Strähnen anbringst und wie viele es sein sollen.

Wickler, Papilotten und Co – Lockenpracht selbst gemacht

Von Natur aus hat mein Haar eine leichte Wellenstruktur, manchmal trage ich es aber auch gern stärker gelockt. Je nachdem, ob du weiche Wellen oder krause Ringel erhalten möchtest, musst du den Durchmesse der Wickler wählen. Für große Wellen kannst du dein frisch gewaschenes oder angefeuchtetes Haar auf große Klettwickler drehen, trockenföhnen oder lufttrocknen lassen. Letzteres dauert allerdings lange, da musst du schon den halben Tag mit Lockenwicklern herumlaufen. Willst du den Effekt intensivieren, kannst du vor dem Aufwickeln Schaumfestiger oder Flüssigfestiger ins Haar massieren.

Für sehr krause Löckchen drehe ich mein Haar gern über Nacht auf Papilotten. Auch dafür sollte dein Haar frisch gewaschen oder angefeuchtet sein. Du kannst weiche Schaumstoffpapilotten aus der Drogerie verwenden, oder dir mit Taschentüchern oder Alufolienstreifen behelfen. Einfach die Strähne von der Spitze her aufwickeln und die Enden der Papilotte verzwirbeln oder verknoten. Auf dieser Art von Wicklern kannst du dann sogar schlafen.

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